Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung & Co.

Vollmachten können nicht nur erteilt werden, um im Einzelfall Dritte in die Lage zu versetzen, bestimmte Geschäfte im Auftrag des Vollmachtgebers durchzuführen. Vielfach ist eine rechtzeitig erteilte Vollmacht auch für den Fall sinnvoll, dass man selbst wegen fehlender Handlungs- und Geschäftsfähigkeit überhaupt nicht mehr in der Lage ist, am Rechtsverkehr teilzunehmen.

Sei es, dass Sie aufgrund eines Unfalles im Krankenhaus liegen, einen Schlaganfall erlitten haben oder dement geworden sind: ohne rechtzeitige Vollmachtserteilung werden nicht einmal der Ehepartner oder die Kinder von den Ärzten Auskunft erhalten, können Rechnungen nicht mehr bezahlt und kein Reha-Platz beantragt werden. In Ermangelung einer von Ihnen getroffenen Regelung wird das Betreuungsgericht eine gesetzliche Betreuung anordnen. Wer dann für Sie entscheidet, “steht in den Sternen“.

Um dies zu vermeiden, muss rechtzeitig vorher, also vor dem Unfall, vor der Erkrankung, vor Beginn der Demenz Vollmacht erteilt werden (Vorsorgevollmacht) oder die Person eines Betreuers von Ihnen bestimmt werden (Betreuungsverfügung). Hieran ist dann in der Regel das Gericht gebunden.

Nicht zuletzt müssen in demselben Zusammenhang auch Überlegungen zu einer Patientenverfügung angestellt werden.
 

Bank zur Auskunft verurteilt

Die Abwicklung von Erbschaften mit Grundstücken und Forderungen im Nachlass gehören zum Standardgeschäft des Rechtsanwaltes. Was aber wenn dem Erben eine Grundschuld als sogenanntes bestehen gebliebenes Recht aus einer Zwangsversteigerung zufällt? Damit sind viele Beteiligte und auch oft Banken, denen eine solche Grundschuld als Sicherungsnehmer ursprünglich zur Verfügung gestellt wurde, überfordert. Im nun entschiedenen Fall hatte sich die Bank sogar geweigert, dem Erben Auskunft zu erteilen.

mehr Infos...

10 Tipps für künftige Erblasser

Den Beitrag von Rechtsanwalt Rudolph für Deutschlandradio Kultur      finden Sie hier.

mehr Infos...

notarielles Nachlassverzeichnis

Das OLG Bamberg hat die Anforderungen an ein notarielles Nachlassverzeichnis in einer neuen Entscheidung zusammengefasst und klargestellt und hiermit die Rechte der Pflichtteilsberechtigten gestärkt.

mehr Infos...

Sittenwidriger Erbverzicht

Erbverzichte und Pflichtteilsverzichte sind gefährlich und sollten sorgfältig bedacht werden. Insbesondere junge Kinder können oft nicht beurteilen, auf was sie sich einlassen, wenn die Eltern einen Erb- oder Pflichtteilsverzicht verlangen.

Das Oberlandesgericht Hamm urteilte nun: Ein Nissan GTR X für einen Erbverzicht ist sittenwidrig.

mehr Infos...

Unwirksame Bestimmung im Testament

Ein Testament, in dem der Erblasser verfügt: "Wer mir in den letzten Stunden beisteht, übergebe ich Alles" ist unwirksam.

mehr Infos...

Knapp 500 Paragraphen,

die es in sich haben:

mehr Infos...

Preiswerter als man denkt!

Lassen Sie sich fachkundig beraten. Das ist preiswerter als Sie denken!

mehr Infos...