Vermögensnachfolge

Vermögensnachfolge muss sorgfältig geplant und umgesetzt werden.

Spätestens wenn man an die Rente denkt, sollte mit der Vermögensnachfolgeplanung begonnen werden:

  • Wann ist es sinnvoll, Immobilien zu übertragen?
  • Wer soll den Betrieb oder das Unternehmen fortführen?
  • Findet sich in der Familie ein Nachfolger?
  • Muss das Unternehmen umgestaltet und von einem "externen" Unternehmensnachfolger geführt werden?
  • Soll der Betrieb veräußert werden?
  • Wann soll das geschehen?
  • Wie kann der Betrieb wirtschaftlich überleben, wenn die übrigen Erben ihren Erbteil verlangen?
  • Soll Vermögen unter Lebenden oder durch eine erbrechtliche Lösung übertragen werden?
  • Soll eine Hausübergabe gegen eine Rente oder Pflegeverpflichtung erfolgen?
  • Soll gegen Wohnrechts- oder Nießbrauchsvorbehalt eine vorweggenommene Erbfolge durchgeführt werden?
  • Wie kann möglichst viel Erbschaftsteuer gespart werden?
  • Steht die Versorgungssicherheit des Übergebers oder die Existenzgrundlage des Übernehmers im Vordergrund?
  • Wie kann Streit unter den Erben vermieden werden?
  • Die EU hat in einer Studie herausgefunden, dass 10 % aller Unternehmenskonkurse durch falsche Testamentsgestaltungen hervorgerufen werden. Dies verwundert nicht. Schon die Erbauseinandersetzung kann zur Aufdeckung stiller Reserven zwingen, die dann plötzlich zu versteuern sind eine Last, die viele Betriebe nicht verkraften.

 

Nicht zuletzt auf die planvolle Vermeidung von Erbschaftssteuer ist es zurückzuführen, dass statistisch das Immobilienvermögen bei Personen, die älter als 58 Jahre sind, immer kleiner wird.

Wir helfen Ihnen, Klarheit über Ihre Ziele zu gewinnen, Lösungsmöglichkeiten zu erkennen, Entscheidungen zu treffen und zu realisieren.

Sprechen Sie uns an.

Vielfältige testamentarische und vertragliche Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen den Weg zu einer möglichst vollständigen Übertragung des Vermögens an die nachfolgende Generation, ohne die Sicherung der Lebensgrundlagen des Übergebers zu vernachlässigen.

Jeder möchte, dass seine Vorstellungen nach seinem Tod oder nach der Vermögensübergabe weitestgehend verwirklicht werden. Sehr oft scheitert dies daran, dass die Vermögensnachfolger oder Erben in Streit geraten, eine Anordnung missverstehen oder ganz andere Planungen haben, als sich dies der Erblasser vorgestellt hat.

Diese Gefahren lassen sich mit dem Konzept der "integrativen Vermögensnachfolge" minimieren: Der Erblasser und alle möglichen Erben und Pflichtteilsberechtigten, eventuell auch der Betriebsnachfolger, erarbeiten gemeinsam eine allen Interessen gerecht werdende und tragfähige Nachfolgeregelung. Dieser Prozess wird durch einen in Mediation erfahrenen Rechtsanwalt begleitet, der auch die erforderliche rechtliche Beratung übernehmen kann und den Übergabevertrag, das Testament und alle sonstigen Dokumente entwirft.

Das Bundesverfassungsgericht hat über die Verfassungsmäßigkeit der Begünstigung von Immobilien- und Betriebsvermögen bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer entschieden und die derzeitige Regelung für verfassungswidrig erklärt. Es ist davon auszugehen, dass der Gesetzgeber bis zum 30.06.2016 tätig werden wird und eine neue gesetzliche Regelungen zur Erbschaftsteuer verabschieden wird. Wer noch versuchen will, nach der bisherigen – vermutlich in vielen Bereichen günstigeren – Regelung eine Vermögensnachfolge zu gestalten, sollte sich beeilen.

Es kann sich daher lohnen, jetzt mit der Vermögensnachfolge zu beginnen und Vermögenswerte zu übertragen!

Wir unterstützen Sie in allen Phasen der Planung und Durchführung.

Verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck von uns und sprechen uns an.


 

Bank zur Auskunft verurteilt

Die Abwicklung von Erbschaften mit Grundstücken und Forderungen im Nachlass gehören zum Standardgeschäft des Rechtsanwaltes. Was aber wenn dem Erben eine Grundschuld als sogenanntes bestehen gebliebenes Recht aus einer Zwangsversteigerung zufällt? Damit sind viele Beteiligte und auch oft Banken, denen eine solche Grundschuld als Sicherungsnehmer ursprünglich zur Verfügung gestellt wurde, überfordert. Im nun entschiedenen Fall hatte sich die Bank sogar geweigert, dem Erben Auskunft zu erteilen.

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10 Tipps für künftige Erblasser

Den Beitrag von Rechtsanwalt Rudolph für Deutschlandradio Kultur      finden Sie hier.

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RA Rudolph im WDR-Fernsehen

Das Interview des WDR-Fernsehens mit Rechtsanwalt Axel Rudolph finden Sie hier.

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notarielles Nachlassverzeichnis

Das OLG Bamberg hat die Anforderungen an ein notarielles Nachlassverzeichnis in einer neuen Entscheidung zusammengefasst und klargestellt und hiermit die Rechte der Pflichtteilsberechtigten gestärkt.

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Sittenwidriger Erbverzicht

Erbverzichte und Pflichtteilsverzichte sind gefährlich und sollten sorgfältig bedacht werden. Insbesondere junge Kinder können oft nicht beurteilen, auf was sie sich einlassen, wenn die Eltern einen Erb- oder Pflichtteilsverzicht verlangen.

Das Oberlandesgericht Hamm urteilte nun: Ein Nissan GTR X für einen Erbverzicht ist sittenwidrig.

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Unwirksame Bestimmung im Testament

Ein Testament, in dem der Erblasser verfügt: "Wer mir in den letzten Stunden beisteht, übergebe ich Alles" ist unwirksam.

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Knapp 500 Paragraphen,

die es in sich haben:

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