Knapp 500 Paragraphen,

die es in sich haben:

Hätten Sie gedacht, dass es sich lohnen kann, eine Erbschaft auszuschlagen?

Der Erblasser hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder. Sein Vermögen beträgt € 500.000,--. Als er und seine Frau geheiratet hatten, hatten beide kein Vermögen. Die Ehefrau hat sich ausschließlich um die Kinder gekümmert und kein eigenes Vermögen erworben. Liegt kein Testament vor, so tritt gesetzliche Erbfolge ein: die Ehefrau erbt in diesem Fall 1/2, also € 250.000,--.
Schlägt die Ehefrau die Erbschaft hingegen aus und verlangt den Zugewinnausgleich sowie ihren Pflichtteil, so erhält sie € 250.000,-- als Zugewinnausgleich gem. § 1371 Abs. II BGB und weitere € 31.250,-- als sogenannten kleinen Pflichtteil, insgesamt also € 281.250,-- !

Kompetenter Rat zahlt sich aus.

Bank zur Auskunft verurteilt

Die Abwicklung von Erbschaften mit Grundstücken und Forderungen im Nachlass gehören zum Standardgeschäft des Rechtsanwaltes. Was aber wenn dem Erben eine Grundschuld als sogenanntes bestehen gebliebenes Recht aus einer Zwangsversteigerung zufällt? Damit sind viele Beteiligte und auch oft Banken, denen eine solche Grundschuld als Sicherungsnehmer ursprünglich zur Verfügung gestellt wurde, überfordert. Im nun entschiedenen Fall hatte sich die Bank sogar geweigert, dem Erben Auskunft zu erteilen.

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10 Tipps für künftige Erblasser

Den Beitrag von Rechtsanwalt Rudolph für Deutschlandradio Kultur      finden Sie hier.

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notarielles Nachlassverzeichnis

Das OLG Bamberg hat die Anforderungen an ein notarielles Nachlassverzeichnis in einer neuen Entscheidung zusammengefasst und klargestellt und hiermit die Rechte der Pflichtteilsberechtigten gestärkt.

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Sittenwidriger Erbverzicht

Erbverzichte und Pflichtteilsverzichte sind gefährlich und sollten sorgfältig bedacht werden. Insbesondere junge Kinder können oft nicht beurteilen, auf was sie sich einlassen, wenn die Eltern einen Erb- oder Pflichtteilsverzicht verlangen.

Das Oberlandesgericht Hamm urteilte nun: Ein Nissan GTR X für einen Erbverzicht ist sittenwidrig.

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Unwirksame Bestimmung im Testament

Ein Testament, in dem der Erblasser verfügt: "Wer mir in den letzten Stunden beisteht, übergebe ich Alles" ist unwirksam.

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Knapp 500 Paragraphen,

die es in sich haben:

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Preiswerter als man denkt!

Lassen Sie sich fachkundig beraten. Das ist preiswerter als Sie denken!

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