Landwirtschaftliches Erbrecht, Höfeordnung

Für landwirtschaftliche Güter gelten Sonderregeln. Das sogenannte landwirtschaftliche Erbrecht ist nicht in allen Bundesländern gleich geregelt. Es beruht teilweile auf Landesrecht. In Nordrhein-Westfalen (aber auch in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein) gilt die Höfeordnung.

Ziel des Gesetzgebers ist die Erhaltung eines wirtschaftsfähigen Hofes. Dahinter stehen die Interessen der sogenannten weichenden gesetzlichen Erben zurück. Selbst für das Pflichtteilsrecht trifft das landwirtschaftliche Erbrecht besondere Regelungen.

Streitig sind oftmals die sogenannten Nachabfindungsansprüche. Diese können dazu führen, dass noch nach vielen Jahren die sogenannten weichenden Erben Zahlungsansprüche gegen den Hoferben  mit Erfolg geltend geltend machen können.

Wir vertreten Sie unter anderem bei der Geltendmachung und Abwehr von Nachabfindungsansprüchen.

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Gerade die Planung der Hoffolge erfordert rechtzeitiges Handeln und ausführliche Beratung, sodass die Möglichkeiten, die die Höfeordnung bietet, erfolgreich eingesetzt und die Hoffolge sinnvoll und nachhaltig geregelt werden kann.

Wir beraten und vertreten Sie in den rechtlichen Fragen der Wirtschafts- und Hoffähigkeit, der Nachabfindung, des Hoffolgezeugnisses, der Rechte der weichenden Erben und des Altenteils.

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Bank zur Auskunft verurteilt

Die Abwicklung von Erbschaften mit Grundstücken und Forderungen im Nachlass gehören zum Standardgeschäft des Rechtsanwaltes. Was aber wenn dem Erben eine Grundschuld als sogenanntes bestehen gebliebenes Recht aus einer Zwangsversteigerung zufällt? Damit sind viele Beteiligte und auch oft Banken, denen eine solche Grundschuld als Sicherungsnehmer ursprünglich zur Verfügung gestellt wurde, überfordert. Im nun entschiedenen Fall hatte sich die Bank sogar geweigert, dem Erben Auskunft zu erteilen.

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10 Tipps für künftige Erblasser

Den Beitrag von Rechtsanwalt Rudolph für Deutschlandradio Kultur      finden Sie hier.

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notarielles Nachlassverzeichnis

Das OLG Bamberg hat die Anforderungen an ein notarielles Nachlassverzeichnis in einer neuen Entscheidung zusammengefasst und klargestellt und hiermit die Rechte der Pflichtteilsberechtigten gestärkt.

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Sittenwidriger Erbverzicht

Erbverzichte und Pflichtteilsverzichte sind gefährlich und sollten sorgfältig bedacht werden. Insbesondere junge Kinder können oft nicht beurteilen, auf was sie sich einlassen, wenn die Eltern einen Erb- oder Pflichtteilsverzicht verlangen.

Das Oberlandesgericht Hamm urteilte nun: Ein Nissan GTR X für einen Erbverzicht ist sittenwidrig.

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Unwirksame Bestimmung im Testament

Ein Testament, in dem der Erblasser verfügt: "Wer mir in den letzten Stunden beisteht, übergebe ich Alles" ist unwirksam.

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Knapp 500 Paragraphen,

die es in sich haben:

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